2 Erkundungen bei Sommerwetter

So schnell ist die erste Woche vorbei. Ein guter Moment, um einige Eindrücke zu sammeln. Neben ersten Gesprächen habe ich die Zeit auch genutzt, um die Region zu erkunden. Das Wetter ist sommerlich warm und sonnig. Nur abends, wenn die Sonne hinter den Bäumen verschwindet werde ich daran erinnert, dass es doch schon September und damit (meteorologisch gesehen) Herbst ist. Wo ist das Herbstwetter? Ein großes Thema, das auch in Gesprächen auftaucht, ist der Zwiespalt zwischen dem Genießen des „guten Wetters“ und das Wissen, dass es problematisch ist, wie lange es schon nicht mehr geregnet hat.
Es ist schön mit dem Fahrrad fahren zu können, ohne nass zu werden, aber…

Die anhaltende Trockenheit ist überall sichtbar, Bäume und Gärten leiden, aber am schlimmsten sieht der Mais aus. Durch Friesoythe bin ich omnipräsenten Mais gewohnt, aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass er jemals so bemitleidenswert ausgesehen hat.

Wenn man dann doch einem Maisfeld begegnet, das einigermaßen gesund aussieht, gleicht es fast einem Wunder.

Ich merke auch, dass ich mich beeilen muss, um Fotos von vertrocknetem Mais zu machen. Die Maisernte hat jetzt schon begonnen und zieht ihre Staubwolken über die Feldwege.

Aber natürlich gibt es in Vechta nicht nur Mais. Es gibt auch Moor mit Wollgras…

und Fröschen

und Schildern, die vor Wald- und Moorbrandgefahr warnen. Ich beginne eine Sammlung und sie wächst schneller als ich gedacht hätte.

Ob bunt

oder schwarz-weiß

oder mit fehlenden Bindestrichen

die Schilder sind überall und es bleibt zu hoffen, dass es hier (im Gegensatz zum Harz) bei den Schildern bleibt. Für die nächsten Tage ist auch etwas Regen vorhergesagt. Sehr gut für die Natur, obwohl ein paar Schauer wohl nicht reichen werden, den Mais wiederzubeleben oder die Brandgefahr zu beheben.